Beiträge von Madeleine

    Obwohl der Labrador als wenig allergiepotent gilt, hat mein Mann darauf auch mehr reagiert und auf Hunde mit rauem Fell, die auch wenig haaren. Also die Norfolks meines Schwagers haaren auch vergleichsweise wenig, aber ohne Allergietabletten hält mein Mann die nicht aus. Auch wenn wir bei Schwiegereltern sind und seine Hunde nicht da sind, braucht er zeitweise Allergietabletten, obwohl meine Schwiegermutter einen peniblen Putzwahn hat. Allergie ist einfach Ultra speziell. Es ist auch nicht der Speichel der Symptome auslöst, sondern das Protein. Und dieses unterscheidet sich auch noch mal von Hund zu Hund, wenn auch im kleineren Rahmen innerhalb einer Rasse.

    Im Prinzip wäre es gut, wenn ihr vorher ungezwungen mit einem Boston Terrier Kontakt aufnehmen könntet, euch über einen längeren Zeitraum mit ihm beschäftigen könnt, Ggf. auch ein sauberes Tuch mit seinem Haaren, Speichel und Dreck einsauen könnt und das ein paar Tage mit euch rumtragt. So hatten wir das damals gemacht. Der Hund muss dabei nicht ständig in unmittelbaren Nähe sein.


    Von wo kommt ihr denn? Vielleicht lässt sich ja ein Treffen mit Haltern organisieren. Dann ist der Testdruck nicht so hoch :)

    Also ich habe 50/50 Coady haart fast nicht, dafür Iva um so mehr. Im Grunde ist das haaren aber auch total irrelevant, denn ein Allergiker reagiert nicht auf die Haare an sich sondern auf das Zeug das an den Haaren haftet. Wenn ihr ganz sicher gehen wollt, müsst ihr einen Allergietest machen und zwar mit einen Peparat, welches aus einem Haarbüschel des künftigen Hundes hergestellt werden. Selbst innerhalb einer Rasse gibt es unterschiedliche Reaktionen.

    Und das wird bei einem 2nd Hund schwieriger, da sich der aktuelle Besitzer schon auf das Prozedere einlassen muss.

    Mein Mann ist Allergiker und wir sind das Restrisiko schlussendlich eingegangen, da wir schon am Arzt gescheitert sind, der das Peparat herstellt.


    https://www.allum.de/krankheiten/hundeallergie

    Jeder macht halt unterschiedliche Erfahrungen und schöpft daraus. Meine waren jetzt im Nachgang so semi. Und nur weil ich keinen Lebenslangen Kontakt zum Züchter will, bin ich dennoch kein schlechter Hundehalter. Ich schätze man sieht, dass mir meine Hunde über alles gehen, auch ohne Züchterkontakt. Ich habe regelmäßig Kontakt zu den Geschwistern und gerade zu Greti eine sehr enge Bindung. Das reicht für mich.

    Lydia, es geht nicht um dich und deine Welpen. Es geht um fremde Hunde und ihre Besitzer. Hunde und Besitzer von denen wir nichts wissen. Ich muss auch nicht ständig den Züchter rufen. Meine Hunde werden niemals zum Züchter zurück gehen! Das ist auch so eine Sache, die für dich zu trifft, aber nicht auf die breite Masse. Sollte mein nächster Hund wieder vom Züchter kommen, lege ich das Geld dort auf den Tisch und bin wieder weg. Ich muss mit dem keine Beziehung aufbauen, ich will bloß den Hund.


    By the way bin ich wohl immer wieder aufgestanden, sonst würde ich wohl gar nicht mehr arbeiten und mich anderweitig weiterbilden. Das bedeutet aber nicht, dass es jeder kann. Nur weil ich so bin, kann ich nicht ernsthaft voraussetzen, dass alle so handeln müssen. Was ich mir aber durchaus wünsche, ist manchmal ein bisschen mehr Toleranz und ein betrachten des ganzen Raums und nicht nur die Schubladen des Schrankes, der in dem Raum steht.

    Das war allgemein gedacht, nicht auf den aktuellen Fall bezogen.

    Meine Tochter arbeitet ehrenamtlich im Bonner Tierheim - Die Geschichten, die sie erzählt kann man nicht weitergeben.

    Ich hab den falschen Post zitiert. Ich meinte, das auch allgemein. Sehr oft, wenn hier ein Hund zur Vermittlung steht, hast du einen Grund den ehemaligen Besitzer schlecht da stehen zu lassen. Entweder ist er bestimmt zu alt, zu verantwortungslos, weil plötzlich Zeitgründe angegeben werden. Dabei kennt doch niemand die Geschichten dahinter. Vielleicht sehe auch nur ich das so, aber ich hab halt leider auch diverse Male erleben dürfen, dass das Leben auch mal Arschloch ist. Wenn mein Leben so planmäßig verlaufen wäre, wie ich mir das vor 20 Jahren mal ausgedacht hatte, hätte ich jetzt einen gut bezahlten Job und wäre nicht krank. Ich musste einige Male ziemlich schnelle, einschneidende und für mich traurige Entscheidungen treffen. So was passiert halt einfach.

    Stimmt aber die Wahrscheinlichkeit bei Älteren ist schon höher.

    Im Bonner Tierheim sitzen solche Hunde, die von Leuten stammen, die entweder zu krank sind um sich zu kümmern oder im Heim. Da sollte auch etwas geändert werden, dass die Hunde mitkönnen. Jetzt sitzen sie da und verstehen die Welt nicht mehr. Hier wollten sich auch die Verwandten kümmern.........Es gibt auch Aktionen "Senioren für Senioren" für Hunde aus dem Tierschutz. Eine gute Sache, wie ich finde.

    Lydia, ich erwähnte dies schon mal an anderer Stelle, Urteile doch nicht immer vorschnell. Der Hund ist 9 Jahre alt, von den Besitzern ist nichts bekannt. Es kann so gar ein 2nd Hand Boston gewesen sein, die Besitzerin in meinem Alter und ist nun krank. Wir wissen das alles nicht. Das Leben schreibt viele Geschichten, die mit Wahrscheinlichkeitsrechnung wenig zu tun haben.