Suche Boston Terrier (Köln)

  • Die Frage nach dem Alter ist für mich nur begrenzt aussagefähig. Ich erlebe Menschen, die sind mit Anfang 30 nicht in der Lage für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen. Andere sind mit 16 gut strukturiert und verantwortungsfähig. Das liesse sich beliebig fortsetzen.

    Liebe Grüße von Christiane und Edon


    Wer sagt, Glück kann man nicht anfassen, hat noch nie das Fell eines Hundes gestreichelt.



  • Na ja, das Statussymbol war die Reaktion auf deinen Punkt warum Marius sich einen Boston Terrier holen möchte. Indirekt unterstellst du ihm ja auch das Statussymbol, nur halt eben nicht zum Welpenpreis. ;)

    Ok, jetzt habe ich deine Denkweise verstanden. Auf Statussymbole pfeife ich.

    Wenn ich etwas unbedingt möchte, dann spare und warte ich, auch bis die Umstände es ermöglichen. Alles kann man sich nicht leisten, ist halt so. Sachen kann ich im Sonderangebot kaufen, aber doch keinen Hund.

  • Die Frage nach dem Alter ist für mich nur begrenzt aussagefähig. Ich erlebe Menschen, die sind mit Anfang 30 nicht in der Lage für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen. Andere sind mit 16 gut strukturiert und verantwortungsfähig. Das liesse sich beliebig fortsetzen.

    Ich frage wegen des Alters, weil ich mich frage, welche Fähigkeiten Marius hat, sich gegen seine Eltern zu behaupten. Er darf sein eigenes Geld nicht dafür verwenden, weil seine Eltern etwas dagegen haben? Und die Story mit der Kneipe findet ihr nicht gruselig?

  • Nö, da ich Marius von den paar Beiträgen immer noch nicht kenne, vermag ich nicht zu urteilen. Die Liste meiner Bekanntschaften, wo ich erst dachte, toller Mensch und ich hinterher enttäuscht wurde, ist sehr ausgeglichen zu den Menschen wo ich erst dachte, „oh mein Gott“ und sich hinterher herausstellte, dass der Mensch ganz wunderbar ist, ist sehr ausgeglichen. Zudem wird in ein paar Zeilen geschriebener Wörter, nie das Gesamtbild des Menschen dargestellt. Ich bin da sehr neutral eingestellt und bin mir sicher, dass Marius seinen Weg gehen wird.

  • @ Susi Von aussen lässt sich keine Situation beurteilen. Ich kenne 60jährige die sich nicht gegen ihre Mütter durchsetzen können.

    Liebe Grüße von Christiane und Edon


    Wer sagt, Glück kann man nicht anfassen, hat noch nie das Fell eines Hundes gestreichelt.



  • Ich habe den Beitrag leider erst heute entdeckt und kann dazu auch etwas beitragen. Jolly hatte ihren 2. Wurf mit 7 Welpen. Damals gab es noch sehr wenige Boston Würfe und ich hatte einen Anruf aus Wien. Eine Dame fragte für ihre Schwägerin nach einem Welpen. Diese hatte einige Monate zuvor ihren Boston Terrier verloren. Es gibt aber ein Problem sagte sie mir. Ihre Schwägerin ist nach dem Tod des Hundes in eine schwere Depression gefallen, zu dem sei sie auch noch älter. Ob ich trotzdem bereit wäre, das Ehepaar erst einmal zu empfangen und danach zu entscheiden, ob ich ihr einen Welpen abgeben würde. Dazu war ich in jedem Fall bereit. Also ist das Ehepaar ein paar Tage später mit Chauffeur angereist. Der Ehemann war, soweit ich das richtig erinnere 80 Jahre, aber er wirkte fit wie ein Turnschuh. Er war emeritierter Professor für Dermatologie und noch zeitweise an der Uni tätig. Seine Frau, die 10 Jahre jünger war als er, machte auf mich einen sehr viel ältereren und hinfälligeren Eindruck als er, was wohl ihrer Krankheit geschuldet war. Als sie die Welpen sah und den Rüden, der noch zu haben war auf dem Schoss hatte, blühte sie richtig auf. Sie erzählte von ihrem Hund, der verstorben war und dass Boston Terrier schon immer in ihrer Familie waren. Dann sprachen sie darüber, dass für den Hund die ganze Familie bereitstehen würde, sollte ihnen mal etwas passieren. Wir wollten es uns noch überlegen und so fuhren sie wieder heim. Tage später rief uns ihr Neffe an und erzählte, dass es seiner Tante schon viel besser ging und dass sie so sehr hoffte, den Welpen zu bekommen. Da sie zusammen in einem großen Haus lebten, sei er auch immer für den Hund da. Er würde natürlich auch mitkommen, sollten sie den Welpen abholen. Wir haben uns dann entschieden, Balu nach Wien ziehen zu lassen. Um es vorweg zu nehmen, wir haben es nie bereut. Balu hatte das Paradies auf Erden. Bei den regelmäßigen Anrufen aus Wien und den vielen Fotos hatten wir an seinem Leben teil. Der junge Herr, so nannte er Balu immer in seinen Telefonanrufen, durfte sogar 2 mal jährlich mit in Kur in ein Kurhotel, in dem eigentlich keine Hunde erlaubt waren, wurde er wie ein Ehrengast behandelt :) Er hatte jedoch nicht das Glück, sehr alt zu werden. Bei einem seiner Spaziergänge mit seinem Herrchen im Park in Wien wurde er im alter von nur 5 Jahren von einem Barsoi an der Leine totgebissen. GdD hat das sein Frauchen nicht mehr mitbekommen, die kurz vorher verstorben war. Wir hatten Balu in seinem Sommerhaus am Wolfgangsee ein Jahr vorher noch einmal gesehen. Der Professor hat sich dann im hohen Alter mit seiner neuen Lebensgefährtin noch einmal einen Boston-Rüden aus Prag geholt. Was ich mit der langen Geschichte sagen will, es kommt immer auf die Umstände und die Verfassung von den älteren Interessenten an. Niemals würde ich am Telefon jemand gleich wegen seines Alters absagen.