Attila - 9 Jahre alt, in Hamburg - vermittelt

  • Vom Alter der Hundehaltern steht da doch nix. Jüngere Menschen können auch krank werden.

    Stimmt aber die Wahrscheinlichkeit bei Älteren ist schon höher.

    Im Bonner Tierheim sitzen solche Hunde, die von Leuten stammen, die entweder zu krank sind um sich zu kümmern oder im Heim. Da sollte auch etwas geändert werden, dass die Hunde mitkönnen. Jetzt sitzen sie da und verstehen die Welt nicht mehr. Hier wollten sich auch die Verwandten kümmern.........Es gibt auch Aktionen "Senioren für Senioren" für Hunde aus dem Tierschutz. Eine gute Sache, wie ich finde.

  • Ich auch und so wird es nach dieser Generation Hunde + noch einen jungen Boston wenn ein Platz frei wird, hier gehen: wir nehmen nur noch alte, kurzhaarige Hunde die keiner will und schenkèn ihnen noch ein paar schöne Tage, Wochen, Monate und im Glücksfall auch Jahre. ;)

  • Stimmt aber die Wahrscheinlichkeit bei Älteren ist schon höher.

    Im Bonner Tierheim sitzen solche Hunde, die von Leuten stammen, die entweder zu krank sind um sich zu kümmern oder im Heim. Da sollte auch etwas geändert werden, dass die Hunde mitkönnen. Jetzt sitzen sie da und verstehen die Welt nicht mehr. Hier wollten sich auch die Verwandten kümmern.........Es gibt auch Aktionen "Senioren für Senioren" für Hunde aus dem Tierschutz. Eine gute Sache, wie ich finde.

    Lydia, ich erwähnte dies schon mal an anderer Stelle, Urteile doch nicht immer vorschnell. Der Hund ist 9 Jahre alt, von den Besitzern ist nichts bekannt. Es kann so gar ein 2nd Hand Boston gewesen sein, die Besitzerin in meinem Alter und ist nun krank. Wir wissen das alles nicht. Das Leben schreibt viele Geschichten, die mit Wahrscheinlichkeitsrechnung wenig zu tun haben.

  • Lydia, ich erwähnte dies schon mal an anderer Stelle, Urteile doch nicht immer vorschnell. Der Hund ist 9 Jahre alt, von den Besitzern ist nichts bekannt. Es kann so gar ein 2nd Hand Boston gewesen sein, die Besitzerin in meinem Alter und ist nun krank. Wir wissen das alles nicht. Das Leben schreibt viele Geschichten, die mit Wahrscheinlichkeitsrechnung wenig zu tun haben.

    Das war allgemein gedacht, nicht auf den aktuellen Fall bezogen.

    Meine Tochter arbeitet ehrenamtlich im Bonner Tierheim - Die Geschichten, die sie erzählt kann man nicht weitergeben.

  • Nach Edon (möge es bis dahin noch lange dauern) wird hier auch kein Welpe mehr einziehen. Wir sind jetzt beide über 60. Wir haben im Quartier eine nette Frau, die hatte immer Hunde. Ihre Kinder kamen auf die Idee, ihr zum 80.Geburtstag einen Golden Retriever Welpen zu schenken. Sie schleicht tapfer durch die Gegend und der jetzt 5jährige Hund begleitet sie. Glücklich sehen beide dabei nicht aus.

    Liebe Grüße von Christiane und Edon


    Wer sagt, Glück kann man nicht anfassen, hat noch nie das Fell eines Hundes gestreichelt.



  • Das ist natürlich Quatsch, ner 80-jährigen nen Welpen zu schenken. Aber ansonsten kenne ich manch 75-Jährige die fitter ist und sich besser um einen Hund kümmert, als so manch 30-Jährige, die es kaum einmal um den Block schafft. Ich denke, das Alter alleine kann jetzt nicht so das Kriterium sein, man muss sich eher mal mit dem ganzen Menschen und seinem Umfeld beschäftigen. Und selbst dann, wenn alles perfekt erscheint, kann immer irgend was blödes passieren.

  • Das war allgemein gedacht, nicht auf den aktuellen Fall bezogen.

    Meine Tochter arbeitet ehrenamtlich im Bonner Tierheim - Die Geschichten, die sie erzählt kann man nicht weitergeben.

    Ich hab den falschen Post zitiert. Ich meinte, das auch allgemein. Sehr oft, wenn hier ein Hund zur Vermittlung steht, hast du einen Grund den ehemaligen Besitzer schlecht da stehen zu lassen. Entweder ist er bestimmt zu alt, zu verantwortungslos, weil plötzlich Zeitgründe angegeben werden. Dabei kennt doch niemand die Geschichten dahinter. Vielleicht sehe auch nur ich das so, aber ich hab halt leider auch diverse Male erleben dürfen, dass das Leben auch mal Arschloch ist. Wenn mein Leben so planmäßig verlaufen wäre, wie ich mir das vor 20 Jahren mal ausgedacht hatte, hätte ich jetzt einen gut bezahlten Job und wäre nicht krank. Ich musste einige Male ziemlich schnelle, einschneidende und für mich traurige Entscheidungen treffen. So was passiert halt einfach.

  • Das stimmt so nicht. Ich habe immer auf den Züchter verwiesen, die ehemaligen Besitzer kenne ich nicht und würde mir da kein Urteil erlauben. Da verwechselst du etwas. Ich muss keinem nach der Gosche reden. Hab es schon selbst erlebt, dass ich einen Welpen zurückholen musste weil das Frauchen mit - ich glaube 47 - gestorben ist.

    Nur, das, was ich im Vorfeld abklopfen kann, klopfe ich ab. Ich möchte für meine Hunde ein Zuhause auf Dauer - ich züchte keine Wanderpokale. Und das versuche ich so gut es geht festzustellen. Hierbei sind die unvorhersehbaren Ereignisse natürlich außen vor. Und ab einem gewissen Alter bekommt keiner von mir mehr einen Welpen - Punkt.

    Ich werde auch nicht züchten bis ich über der Wurfkiste das Gleichgewicht verliere - ich muss nämlich nicht züchten. Bisher waren es drei Würfe und ev. kommen noch 3-4 dazu wenn ich fit bleibe, sonst nicht. Dann dürfte ich ungefähr 70 sein und dann ist gut. Einen Welpen würde ich mir jetzt mit 64 schon nicht mehr anschaffen. Meine beiden "Junghühnchen" werden im Mai 2 Jahre alt. Das reicht.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und nichts für Ungut. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter machen.

  • Lydia, es geht nicht um dich und deine Welpen. Es geht um fremde Hunde und ihre Besitzer. Hunde und Besitzer von denen wir nichts wissen. Ich muss auch nicht ständig den Züchter rufen. Meine Hunde werden niemals zum Züchter zurück gehen! Das ist auch so eine Sache, die für dich zu trifft, aber nicht auf die breite Masse. Sollte mein nächster Hund wieder vom Züchter kommen, lege ich das Geld dort auf den Tisch und bin wieder weg. Ich muss mit dem keine Beziehung aufbauen, ich will bloß den Hund.


    By the way bin ich wohl immer wieder aufgestanden, sonst würde ich wohl gar nicht mehr arbeiten und mich anderweitig weiterbilden. Das bedeutet aber nicht, dass es jeder kann. Nur weil ich so bin, kann ich nicht ernsthaft voraussetzen, dass alle so handeln müssen. Was ich mir aber durchaus wünsche, ist manchmal ein bisschen mehr Toleranz und ein betrachten des ganzen Raums und nicht nur die Schubladen des Schrankes, der in dem Raum steht.

  • Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass es für dich so weitergeht, wie du es dir vorstellst.


    Jeder Züchter ist anders. Ich will auf jeden Fall wissen, was mit meinen Hunden später noch passiert. Geld auf den Tisch und weg, geht garnicht. Derjenige könnte sein Geld dann behalten und ich behalte meinen Hund. So unterschiedlich sind die Leute. Meine Welpenleute sind jedenfalls froh, dass sie mich jederzeit erreichen können bei Fragen. Ich bin echt froh so tolle Leute gefunden zu haben. Toleranz in Sachen Tiere und deren Wohl gibt es bei mir nicht und wird es niemals geben. Das handhabe ich übrigens auch so bei meinen Vor-/Nachkontrollen für Tierschutzhunde. Der Kontakt zu diesen Leuten besteht auch immer noch und das ist gut so. Hieraus sind sogar Freundschaften entstanden, die ich sehr gerne pflege.

    Aber, wie gesagt, von mir bekommt noch lange nicht jeder einen Hund und von befreundeten Züchtern auch nicht. Da stimmt das Netzwerk, wir tauschen uns aus.

  • Es ist wohl gar nicht so einfach einen Welpen von einem Züchter zu bekommen.

    Über mein gesamtes Arbeitsleben musste ich darum kämpfen als guter Hundehalter eingestuft zu werden, obwohl ich meine gesamte Freizeit mit meinen Hunde verbracht habe,

    Und jetzt endlich in Rente :) und nun wäre ich zu alt ;(so ein sch…. Leben

    Gruß und :bff: Margit & Ezra

  • Ich glaube, manche Leute haben immer noch die Vorstellung, dass man mit 60+ bewegungsunfähig ist. Ich kenne so viele Leute, die in der Pension täglich viele km laufen oder walken; und 30 jährige, die schon schnaufen wenn sie eine halbe Minute bergauf gehen müssen. Sportlichkeit und Bewegungsfreude haben nichts mit dem Alter zu tun (klar ist irgendwann mal die Grenze erreicht).

    Liebe Grüße,
    Gerlinde & Boston-Mädchen & Conti-Bub (Ginger Rose Arwin, Holy Moly Arwin, Homeboy "Charly" Caramba)

  • Es ist wohl gar nicht so einfach einen Welpen von einem Züchter zu bekommen.

    Über mein gesamtes Arbeitsleben musste ich darum kämpfen als guter Hundehalter eingestuft zu werden, obwohl ich meine gesamte Freizeit mit meinen Hunde verbracht habe,

    Und jetzt endlich in Rente :) und nun wäre ich zu alt ;(so ein sch…. Leben

    Ach was! Ich könnte wetten, es gibt ne Menge Züchter, die Dir liebend gern einen Welpen anvertrauen würden!!!


    Gibt es eigentlich eine Statistik zu Abgabegründen? Ich glaube, dass da mit Sicherheit andere als gesundheitliche Gründe vorne liegen. Spitzenreiter vermutlich die Trennung von Paaren?

  • Eine Trennung wäre für mich nie ein Grund meinen Hund abzugeben. Mein Hund gehört untrennbar zu mir; ich würde ihn auf keinen Fall weggeben. Das bräche mir das Herz. Ich würde lieber auf alles verzichten.

    Und an Lydia: ich betrachte die Züchterin immer noch als sehr wichtig. Geld und weg geht für mich gar nicht.